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Behind the Scence  #1 - Restaurant Oberes Triemli

29.10.2021

Behind the Scence #1 - Restaurant Oberes Triemli


Im Gespräch mit Fabian haben wir viele lehrreiche Informationen und einen umfangreichen Einblick in die Wildzeit erhalten dürfen. Er erzählte uns die Geschichte zu seinem Restaurant und wie alles entstand. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Oberen Triemli. Mehr erfahren

Roger Stadelmann, unser Weinspezialist, hat - abgestimmt zum Rehrücken - den Epistem Nr. 3 Wein gewählt. Er beschreibt diesen als sehr würzig. Bei Wildgerichten soll der Wein nämlich mit Sorgfalt ausgesucht werden. Zu beachten gilt es, dass ein solches Gericht mit einem aromatischen Wein vermählt wird, welcher seine reiche Vielfalt und Charakterstärke in vollem Umfang zeigen darf. Bevor dieser serviert wird, empfiehlt er, den Wein jeweils vorher zu dekantieren, damit der Wein sich in ganzer Pracht entfalten kann.

Fabian weiht uns in die Familientradition ein und beschreibt uns sein Vorgehen bei der Zubereitung von Wildgerichten. «Wenn man das Gericht zu Hause für den Besuch nachkochen will, sollte man früh aufstehen.» sagt Fabian und lacht.

In der Küche hatten wir die Möglichkeit, bei fast allen Schritten dabei zu sein. Als die Pilz Lieferung ankam und von Fabian kontrolliert wurde, die Spätzli, das Gemüse sowie die Früchte frisch zubereitet wurden, die Kürbissuppe abgeschmeckt und Pfeffersauce finalisiert wurde.

Die Wildzeit beginnt anfangs September und endet in der Regel Ende Oktober. Zur grossen Freude haben Sie im Oberen Triemli das Glück, die Wildgerichte bis Ende November geniessen zu dürfen.

Die Gäste schätzen die Speisen im Oberen Triemli, ganz besonders die Wildgerichte, die sich nicht um sonst einer grossen und treuen Stammkundschaft erfreuen. Waren Sie schon mal vor Ort? 
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Sie haben die Möglichkeit, mit dem Rezept vom Oberen Triemli den Rehrücken auch selbst zu kochen! Hier geht’s zum Rezept

«Nice to Know» zur Wildzeit

  • Die Wildzeit ist begrenzt, da die Schiesszeit in der Schweiz ebenfalls nur ein paar Wochen dauert. Dies kann je nach Kanton variieren.
  • Sobald die Tiere geschossen und ausgenommen wurden, werden sie 2 bis 3 Tage abgehangen.
  • Die Nachfrage an Wild ist jährlich so hoch in der Schweiz, dass es unmöglich wäre, nur Schweizerfleisch zu nehmen. Hierzu sagt Fabian, dass sie persönlich als erstes auf das Tierwohl schauen und erst dann woher das Tier kommt. Die Tiere kommen aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich.

Über den Wein

Epistem; inspiriert von der Erkenntnistheorie (Epistemologie), der Kombination zwischen logischem Denken und der sensorischen Erfahrung. Die alten Buschreben, im Schnitt 50-jährig geben nur kleinste Erträge und wachsen auf knapp 900 Meter über Meer. Die rund 100 Hektar Rebfläche verteilen sich auf zwei Parzellen. Espernalas, ein "Clos" umgeben von Steinmauren und Panduro, eine Kleinstparzelle nach Norden ausgerichtet, beide werden biologisch bewirtschaftet. Nach 12 Monaten Ausbau im Barrique und Doppelbarrique kommen noch 12 Monate Flaschenreifung hinzu, was dem jugendlichen Wein eine erste Reife bringt. Intensive Aromatik, dunkle Beeren, Veilchen, schwarzer Pfeffer. Immer noch sehr kraftvoll und wild, gleichzeitig aber samtiges Tannin. Passt wunderbar zu rotem Fleisch.

James Suckling bewertet den Wein mit 94 Punkten.

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