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Praktikum auf Château Faugères - Annina erzählt..

23.06.2022

Praktikum auf Château Faugères - Annina erzählt..


Liebe Annina, stell dich doch kurz vor
Hey zusammen, Ich bin Annina Segmüller, 21 Jahre alt und arbeite im Service in der Gastronomie!

Du hast ein Praktikum auf den Faugères Weingüter gemacht – Wie lange warst du vor Ort?
Genau, das Praktikum begann Mitte August (vor der Weinlese) bis Ende November. Dies ermöglichte mir alle Arbeiten, von der Lese im Rebberg bis hin zur Produktion im Weinkeller, mitzuerleben und überall mitzuhelfen.

Wieso genau Bordeaux und wieso hast du dich genau für unser Weingut entschieden?
Ich habe mich für Bordeaux oder besser gesagt speziell für Saint-Émilion entschieden, damit ich zum einen die Sprache besser lernen kann und Bordeaux geschichtlich sowie architektonisch sehr interessant ist. Die Weingüter und die Umgebung persönlich zu entdecken war grossartig. Für mich war es klar, mich bei Silvio Denz hierfür zu bewerben – zum einen, weil er Schweizer ist und zum anderen wegen seiner Weine.

Was war dein Ziel von deinem Praktikum und was hast du alles gelernt?
Vor dem Praktikum habe ich in einer Abendschule das WSET 2 (Wine & Spirit Education Trust) abgeschlossen und mir war es wichtig, das Theoretische nun auch im Praktischen umsetzen und lernen zu können. Was ich während dieser Zeit gelernt habe ist sicher, die Weine noch mehr zu schätzen, wenn ich diese trinke, da hinter jeder Flasche viel Leidenschaft und Liebe zum Detail steht.

Was waren deine Hauptaufgaben?
Als ich im August auf dem Château ankam, musste als erstes der Weinkeller geputzt werden, Maschinen zusammengesetzt werden und dann ging es los mit der Erntezeit. Diese Zeit war ziemlich anstrengend. Von morgenfrüh bis spät am Abend war das ganze Team voller Energie auf dem Feld oder im Weinkeller. Meine Hauptaufgabe war hier im Keller, damit ich die ganze Produktion sehen konnte. Die Trauben kamen bei uns rein – anschliessend wurden sie von uns sortiert und in die Tanks verteilt. Nach der Ernte war ich dann die meiste Zeit auf Peby Faugères und habe täglich mit dem Team den Wein umgepumpt und kontrolliert, wie sich die Weine entwickeln und der Traubensaft die alkoholische Gärung durchmacht. Es kamen täglich neue und andere Arbeiten hinzu, um den Wein bei seiner Entwicklung perfekt zu begleiten. Was eine sehr spannende Aufgabe war, war die Umsetzung der «Vinification intégrale» – hier werden die Trauben in spezielle Barriques gelegt und dort vergoren, diese Fässer müssen täglich gedreht werden, damit sich Aromen und Körper optimal entwickeln. Das ging dann ziemlich in die Arme! 

Seit wann lebst du deine Begeisterung für Wein aus?
Meine Begeisterung habe ich durch meinen Vater bekommen, er hat uns oftmals am Sonntagabend beim Familienessen einen Wein vorgestellt und erklärt was an diesen nun genau speziell ist. Durch das gemeinsame Degustieren und Lernen habe ich dann für mich gemerkt, dass Wein trinken ein richtiger Genuss ist!  Als Servicemitarbeiterin ist es mir wichtig, unsere Gäste gut bedienen zu können und zum Essen den richtigen Wein zu präsentieren. 

Auf was achtest du beim Wein kaufen besonders?
Dadurch, dass ich noch nicht viele Jahre Erfahrung habe, ist es mir wichtig, viele verschiedene Produzenten, Regionen und Rebsorten zu probieren und so durch das Degustieren herauszufinden, welche Stile mir am besten gefallen.

Welcher Wein ist dein Favorit von den VSD Weinen und wieso?
Ich trinke sehr gerne den Peby Faugères zu besonderen Anlässen und Events, da ich zu diesem Weingut etwas Persönliches verbinde, vor allem jetzt auch, durch meine Arbeit vor Ort. Am meisten trinke ich jedoch den Cap de Faugères, da ich die Preis-Leistung gut finde und er mir geschmacklich sehr zusagt.